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Februar 2020 – Was hilft gegen Zahn­verfär­bun­gen?

Schöne weiße Zähne sind wohl der Wunsch jedes Menschen. Sie wirken anziehend und stehen für Gesundheit, Attraktivität und Jugend. Von Natur aus haben jedoch nur wenige Menschen völlig weiße Zähne. Die individuelle Zahnfarbe variiert von Mensch zu Mensch und ist oft eher elfenbeinfarben. Darüber hinaus können verschiedenste Dinge im Laufe des Lebens zu Verfärbungen führen. Je nach Ausprägung ist das für viele Patienten ein ernstes Problem.

Die entscheidende Frage: außen oder innen?

Generell unterscheidet man oberflächliche und innere Verfärbungen. Äußere Verfärbungen (auch „Auflageverfärbungen“) entstehen zum Beispiel durch Farbpigmente aus Lebens- bzw. Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Tabak, Rotwein, Obstsorten wie Kirschen oder Gewürzen wie Curry und Safran. Auch Mundspülungen und bestimmte Medikamente können Zähne dunkel verfärben. Weiße Flecken („white spots“) bei Kindern hingegen werden zum Beispiel durch Fluorid oder durch Einflüsse während der Zahnentwicklung verursacht.

Innere Verfärbungen treten zum Beispiel bei wurzelkanalbehandelten Zähnen bzw. bei Zähnen auf, deren Zahnnerv z. B. durch einen Zahnunfall verletzt wurde. Die Verfärbungen bestehen in diesem Fall aus Blutbestandteilen und deren Zerfallsprodukten.

Generell erscheint die Zahnfarbe im Laufe des Lebens ohnehin etwas gelber, weil der weiße Zahnschmelz dünner wird und das darunter liegende gelbliche Zahnbein (Dentin) stärker durchschimmert.

Tipps für schöne, weiße Zähne:

  • Grundvoraussetzung für schöne, weiße Zähne ist die tägliche eigene Mundpflege. Achten Sie dabei auf die Reinigung von schwer zugänglichen Bereichen wie den Zahnzwischenräumen und Nischen bei Zahnfehlstellungen. Hier sammeln sich Beläge und Farbstoffe besonders leicht an.
  • Verzichten Sie auf färbende Lebensmittel. Alternativ hilft es manchmal, den Mund direkt nach dem Genuss auszuspülen.
  • Lassen Sie regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung durchführen. Dabei werden neben bakteriellen Belägen und Zahnstein auch äußere Verfärbungen entfernt, selbst dort, wo Sie sie selbst nicht erreichen. Zähne mit solchen Verfärbungen werden also wieder heller. Zudem wird weiteren Verfärbungen in gewissem Maße vorgebeugt, weil die Zahnoberflächen poliert und somit geglättet werden.
  • Die eigentliche Zahnfarbe wird durch die professionelle Zahnreinigung jedoch nicht verändert. Wenn Sie sich eine hellere Zahnfarbe wünschen, ist das Bleaching die Methode der Wahl.
  • Auch einzelne Zähne, die sich von innen her dunkel verfärbt haben, können mit einem internen Bleaching wieder aufgehellt werden.
  • Whitening-Zahnpasta oder Aktivkohle-Zahnpasta kann höchstens äußere Zahnverfärbungen entfernen. Die eigentliche Zahnfarbe verändern diese Pasten nicht, da sie keine bleichenden Mittel enthalten. Zudem reicht normale Zahnpasta für die tägliche Reinigung meist völlig aus. Im ungünstigen Fall kann Whitening-Zahnpasta oder aktivkohlehaltige Zahnpasta den Zahnschmelz schädigen und bei empfindlichen Zähnen Schmerzen auslösen.
  • Ähnlich zu bewerten wie Whitening-Zahnpasta oder Aktivkohle-Zahnpasta sind Hausmittel wie Backpulver, Natron oder Zitronensaft, die bei vielen als Geheimtipp für saubere oder sogar weißere Zähne gelten.

 

Zur nächsten Februar-News: Parodontitis und Rheuma